Trecker-Führerschein polarisiert / Biogas statt Gaskraftwerke / Steigen die Getreidepreise? / Galloways im Nebenerwerb
Shownotes
Unser Agrarbriefing für die Kalenderwoche 24/2026. Die Themen:
- Trecker-Führerschein polarisiert
- Biogas statt Gaskraftwerke
- Steigen die Getreidepreise?
- Galloways im Nebenerwerb
verfasst von Patrick Liste, Chefredakteur beim "Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben", vorgelesen mithilfe von KI.
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00:00:00: Ihr hört Landwirtschaft in NRW, eure wöchentliche Dosis Agrarwissen.
00:00:04: Hier erfahrt ihr in wenigen Minuten was für Landwirte aus NRW in dieser Woche wichtig ist.
00:00:10: Verfasst von Wochenblatt Chefredakteur Patrick Liste vorgelesen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz.
00:00:16: Diese Woche geht es um den Treckerführerschein Biogas statt Gaskraftwerke Getreidepreise und Galloways.
00:00:23: Viele Infos starten wir.
00:00:26: Beginnen wir mit einem Thema das alle Landwirten irgendwie betrifft dem Treckerführerschein.
00:00:32: Für viele gehört dieser zur Ausbildung wie das Berichtseft, doch laut Ausbildungsordnung ist ein Trecker-Führerscheins für angehende Landwirte kein Muss!
00:00:41: Das geht an der Realität auf den Höfen vorbei, schreibt meine Kollegin Rebecca Kopf und schildert Spannungsfelder im Betriebsalltag.
00:00:48: Für sie lautet die Frage nicht Führersschein ja oder nein sondern ob groß oder klein?
00:00:54: In der Landwirtschaft gibt es primär zwei Führer-Scheinklassen.
00:00:57: Mit dem großen T-Führerschein können Jugendliche ab achtzehn Jahren Schlepper mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis sechzig Kilometer pro Stunde fahren und auch Anhänger bei entsprechender Zulassung bis sechszig Kilometern pro Stunde mitziehen.
00:01:11: Für selbstfahrende Hexler & Co gilt eine höchst Geschwindigkeit von vierzig Kilometers pro Stunde.
00:01:16: Mit dem kleinen Führersschein der Klasse L haben die Inhaber die Lizenz, selbstfahlende Arbeitsmaschinen bis maximal twenty-fünf Kilometer pro Stunde und Schlepper bis vierzig Kilometer per Stunde zu fahren.
00:01:31: Mit einer Einschränkung, sobald sie einen Anhänger mitführen beträgt die maximale Geschwindigkeit fünfundzwanzig Kilometern pro
00:01:38: Stunde.".
00:01:38: Meine Kollegin kommentiert, der T ist auch teuer!
00:01:42: Der unschlagbare Vorteil der Fahrerlaubnisklasse L ist doch das alle Auszubildenden, die einen PKW Führerschein Klasse B besitzen den L automatisch und ohne zusätzliche Kosten mitbringen.
00:01:55: Sie Schluss folgert, auch der kleine L bringt die PS auf die Straße – wer daher von seinen Auszubildenden den T-Führerschein fordert sollte zumindest einen Teil der Führersscheinkosten übernehmen.
00:02:08: Wechseln wir zur Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche!
00:02:13: Auf Kritik stoßen vor allem ihre Pläne neue Gaskraftwerke zu bauen.
00:02:17: Auch die Teilnehmer einer Demonstration in Hamm Befürchteten eine klimapolitische Rolle rückwärts.
00:02:23: Doch nicht nur das!
00:02:24: Zwei aktuelle Studien zeigen, wie wichtig die erneuerbaren Energien sind... Sie schaffen Arbeitsplätze, stärken ländliche Gemeinden und verringern unsere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten.
00:02:35: Sie halten in der aktuellen fossilen Energiekrise die Strompreise im Lot.
00:02:39: Hoch flexible Biogasanlagen könnten die notwendige Reserveleistung schneller und preisgünstiger sicherstellen als Gaskraftwerke.
00:02:47: Allerdings?
00:02:48: Ende des Jahres endet die Genehmigung des Erneuerbare Energiengesetzes EEG.
00:02:54: Das Gesetz muss nach Vorgaben der EU novelliert werden, das erfordert eine beihilfe rechtliche Genehmigung der EU, die in der Regel einige Monate dauert.
00:03:03: Dennoch hat das zuständige Bundeswirtschaftsministerium bis jetzt noch nicht einmal einen Gesetzentwurf vorgelegt.
00:03:09: Was passiert wenn das EEG ohne Nachfolger ausläuft?
00:03:12: fragt meine Kollegin Katja Stückemann im aktuellen Kommentar und liefert die Antwort gleich mit.
00:03:18: Im besten Fall erlässt die EU eine Ausnahmegenehmigung.
00:03:22: Ohne gültiges EEG wird es dagegen zu einem Einbruch kommen!
00:03:26: Mit massiven Auswirkungen auf den ländlichen Raum, Entlassungen und Pleiten werden die Folge bestehende Biogas-Wärmenetze bedroht sein.
00:03:36: In wenigen Wochen rollen die Mähdrescher los – eines zeichnet sich bereits jetzt ab Die Getreide- und Ölsatenmärkte bleiben deutlich volatiler als im vergangenen Wirtschaftsjahr.
00:03:45: Davon geht zumindest die Agravis Reifeisen AG aus.
00:03:49: Wetterrisiken, geopolitische Spannungen und veränderte Warenströme bestimmen zunehmend das Marktgeschehen.
00:03:55: Für Deutschland sieht Agraves Vorstandsmitglied Jan Heinecke die Getreidernte auf einem guten Niveau.
00:04:01: Beim Weizen nannte er eine Größenordnung von Zweiundzwanzig bis Dreiundzwantig Millionen Tonnen.
00:04:07: Auch die gesamte deutsche Getreideernte bewege sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
00:04:12: Den jüngsten Preissprung am Weizenmarkt habe vor allem die USA ausgelöst, dort belasteten Trockenheit und eine Verschiebung der Anbauflächen zugunsten von Ölsaten die Erwartungen.
00:04:22: Gleichzeitig bleibe die US-Mais Ernte ein wichtiger Faktor für die weitere Marktentwicklung.
00:04:28: Nach einer Rekordernte im Vorjahr deute die Flächenentwicklungen auf eine kleinere Ernte hin.
00:04:34: Beim Raps bleibt der Energiepreis aus Sicht von Agravies, der zentrale Einflussfaktor.
00:04:39: Der Markt werde stark vom Gasöl bzw.
00:04:42: Dieselpreis gestützt.
00:04:44: Landwirte hätten die hohen Preisniveaus teilweise bereits für Vorverkäufe genutzt.
00:04:48: Heinecke warnte allerdings das Raps bei einer politischen Entspannung oder sinkenden Energiepreisen auch schnell wieder unter Druck geraten könne.
00:04:57: Zusätzliche Unterstützung für den Rapsmarkt kommen aus dem Biodieselbereich.
00:05:02: In den USA werde das Fördersystem stärker auf heimische Produktion ausgerichtet.
00:05:07: Auch in anderen Ländern spielten höhere Beimischungsquoten und die Nachfrage nach Biokraftstoffen eine größere Rolle.
00:05:15: Zum Abschluss gehen wir auf dem Betrieb von Familie Fengels im Kreis Wesel.
00:05:20: Sie züchtet seit fast dreißig Jahren im Nebenerwerb Rinder der Robustrasse Galloway.
00:05:24: Los ging es mit drei Herdbuchkühnen.
00:05:27: Heute besteht die neunzigköpfige Herde aus dreißig Mutterkühn, vier Deckbullen und Nachzucht.
00:05:33: Die Zucht baute die Familie Schritt für Schritt auf und legt dabei großen Wert auf Abstammung- und Zuchtwerte.
00:05:39: Das zahlt sich aus!
00:05:41: Die Tiere sind gefragt... Deckbullen bringen im Schnitt Viertausend Euro und mehr.
00:05:46: Aber auch das Fleisch ist beliebt weil es als zart und geschmackvoll gilt.
00:05:51: Der Betrieb arbeitet extensiv, nutzt künstliche Besamung und will das hohe Zuchtniveau mit Blick auf künftige Entwicklungen halten.
00:06:00: Zum Schluss wichtige Themen kurz und knapp – Tönnies & Westfleisch vorne.
00:06:05: Im vergangenen Jahr gingen fünfundvierzig Millionen Schweine in Deutschland an den Haken.
00:06:10: fast einundzwanzig Millionen davon haben Tönies und Westfleis geschlachtet zeigt das neue Schlachthof-Ranking Neues Saatgutwerk.
00:06:18: In Notulen will Agrarwies eine der größten und modernsten Saatgetreide-Aufbereitungsanlagen Deutschlands bauen, Zwischenstall und Zielgerade.
00:06:26: Julian Borgeld aus Herzebrock studiert Agrarwirtschaft in Soest arbeitet auf dem älterlichen Betrieb mit und nimmt äußerst erfolgreich an Laufwettbewerben teil.
00:06:36: Holzmarkt bleibt angespannt die Exportzahlen sinken und Nachfrage sowie Preise bei Buche Fichte und Kiefer verschieben sich.
00:06:43: Das war's für heute bei Landwirtschaft in NRW.
00:06:46: Herzlichen Dank fürs Zuhören!
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