Landwirtschaft sollte uns mehr wert sein/Ein Jahr Afrikanische Schweinepest/Rattengift-Regeln/Neuer Tarifvertrag

Shownotes

Unser Agrarbriefing für die Kalenderwoche 26/2026. Die Themen:

  • Rüße: Landwirtschaft sollte uns mehr wert sein
  • Ein Jahr Afrikanische Schweinepest in NRW
  • Rattengift: Sachkunde-Pflicht um drei Jahre verschoben
  • Neuer Tarifvertrag für Westfalen-Lippe

verfasst von Patrick Liste, Chefredakteur beim "Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben", vorgelesen mithilfe von KI.

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00:00:00: Ihr hört Landwirtschaft in NRW, eure wöchentliche Dosis Agrarwissen.

00:00:04: Hier erfahrt ihr in wenigen Minuten was für Landwirte aus NRW in dieser Woche wichtig ist verfasst von Wochenblatt-Chefredakteur Patrick Leste vorgelesen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz.

00:00:16: diese Woche geht es um den Wert der Landwirtschaft die afrikanische Schweinepest Rattengiftregeln und den neuen Tarifvertrag.

00:00:24: viele Infos starten wir.

00:00:27: Im kommenden Jahr sind Landtagswahlen.

00:00:30: Norwich Rüße, agrarpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion zieht im Wochenblattinterview ein erstes Fazit – der schwarz-grünen Agrarpolitik.

00:00:39: Ihm gefällt beispielsweise das Kantinenprogramm NRW um den Anteil regionaler Produkte durch fachliche Beratung zu erhöhen.

00:00:47: Das Ministerium arbeitet zudem das was Tages aktuell anfällt etwa die afrikanische Schweinepest sauber ab.

00:00:54: Das Zusammenspiel mit dem Behörden funktioniert gut?

00:00:56: Sagt Rüse, der in Steinfurt noch einen Nebenerwerbsbetrieb mit fünfundzwanzig Mutterkühnen und achzig Schweinen führt.

00:01:03: Was er aber deutlich kritisiert?

00:01:06: Siebenhundert Millionen Euro für das Landwirtschaftsministerium bei einem Landeshaushalt von onehundertfünf Milliarden Euro sei einfach zu wenig!

00:01:15: Als Kapitalfehler der letzten Jahre bezeichnend RüSE dass es Düsseldorf nicht gelungen sei die Tierhaltung umzubauen.

00:01:22: letztlich hat die Politik so gehandelt wie die Verbraucher.

00:01:24: erst heißt es ja Wir wollen es umweltfreundlicher, tiergerechter.

00:01:29: Wenn es ums Bezahlen geht ist es nicht mehr so wichtig, moniert der

00:01:32: Landespolitiker.".

00:01:33: Genau da habe NRW aus seiner Sicht keine gute Rolle gespielt.

00:01:37: Sie haben sich auf Bundesebene wieder stark genug für den Umbau der Tierhaltung noch für das Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung eingesetzt.

00:01:46: Trotz aller Herausforderungen blickt er mit Mut in die Zukunft.

00:01:50: Ich habe so viele Höfe kennengelernt, die mit viel Lust und Leidenschaft den Job machen so dass mir um die Landwirtschaft grundsätzlich nicht Bange ist.

00:01:59: Zumindest etwas Bange war der Schweinebranche am vierzehnten Juni des vergangenen Jahres, da war klar... Die afrikanische Schweinepest ASP hat Nordrhein-Westfalen erreicht!

00:02:11: Ein infiziertes Wildschwein im Kreis Olpe veränderte schlagartig die Situation der Schweinerhalter in Südwestfalen.

00:02:18: Rund zwei Wochen später folgte ein Virusnachweis im Kreiß Siegen-Wittgenstein.

00:02:23: Im Februar dieses Jahres erreichte die Tiersäuche auch den Hoch-Sauerlandkreis.

00:02:28: Zum Jahrestichttag am vierzehnten Juni, im Jahr zwanzig, gab es offiziell siebenhundertsechzig ASP infizierte Wildschweine in den drei Kreisen.

00:02:38: Glücklicherweise ist das Virus bislang aber nicht in den Haus Schweinebestand übergesprungen.

00:02:43: Mein Kollege Dr.

00:02:43: Hauke Decken hat mit Betroffenen und Beteiligten aus der Region gesprochen.

00:02:47: Drei Punkte sind für ihn besonders markant?

00:02:50: Die Behörden, Veterinäre, Jäger und Landwirte Arbeiten mit großem Einsatz, die Tiersäuche einzudämmen.

00:02:57: Landwirte sind vor allem bei der Bodenbearbeitung und bei der Ernte eingeschränkt.

00:03:01: Für Schweinehalter in ganz NRW ist Bio-Sicherheit weiter das oberste Gebot!

00:03:07: Zur Biosicherheit gehört auch die Bekämpfung von Schadnagern – da gibt es seit Monaten eine intensive Diskussion um strengere Einsatzregeln für Landwirten.

00:03:16: Vergangene Woche hat der Bundesrat die Übergangsphase für den Erwerb des erforderlichen Sachkundenachweises mit Rodentiziden um drei Jahre verlängert.

00:03:25: Stichtag ist nicht mehr der achtundzwanzigste Juli, zwei tausend sieben und zwanzig sondern der Achtundzwanzigste Julii, zweitausend dreißig ab.

00:03:33: dann dürfen nur noch sachkundige Personen Giftköder einsetzen.

00:03:37: Um die erforderlichen Sachkenntnisse zu erlangen müssen Landwirte an behördlich anerkannten Lehrgängen teilnehmen und eine Prüfung ablegen.

00:03:44: Knackpunkt Weil es auf Bundesebene zwischen dem Agrar und Umweltministerium klemmt, ist noch offen wie diese Sachkunde-Lehrgänge genau aussehen müssen.

00:03:54: In der Praxis werden viele die Fristverlängerung als Erleichterung.

00:03:57: doch Vorsicht – damit verlagert sich das Problem lediglich in die Zukunft!

00:04:02: Die Pflicht zum Erwerb der Sachkünde bleibt", sagt Martin Klaus vom Vorstand des deutschen Schädlingsbekämpfer Verbandes gegenüber dem Wochenblatt.

00:04:10: Seine Empfehlung?

00:04:11: Die Sachkunde jetzt in anerkannten Lehrgängen erwerben.

00:04:14: Sie bleiben dann für sechs Jahre bestehen, wer den Schein jetzt erwirbt hat sozusagen Bestandsschutz und kann die neuen Regeln entspannt entgegensehen", sagt Klaus.

00:04:23: Andere in der Branche sind etwas verhaltener – sie raten Landwirten jetzt keine Lehrgänge zu besuchen sondern abzuwarten bis klar ist welche Lehrgange künftig anerkannt sind.

00:04:34: Für Landwirte bleibt es somit trotz Fristverlängerung eine Hängepartie.

00:04:39: Zum Abschluss blicken wir aufs Geld.

00:04:41: Die Einkommen für Beschäftigte in der Landwirtschaft sollen bis zum Jahr zwölf Jahre um insgesamt rund zehn Prozent steigen.

00:04:49: Auf diese Bundesempfehlung haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft verständigt.

00:04:53: Nun haben sich der Arbeitgebersverband der Westphelisch-Lippischen Land- und Forstwirtschaft, kurz WLAV und die IG Bau auf einen Tarifvertrag für westfalen Lippe geeinigt.

00:05:04: Marion von Chamier, Geschäftsführerin beim WLAV stellt die wichtigsten Punkte des neuen Tarifvertrages vor.

00:05:10: Dazu zählen – Die Arbeitszeit pro Werktag darf auf mehr als zehn Stunden pro Tag steigen wenn dies nur während der Bestell- und Erntezeit sowie bedingt durch Witterungseinflüsse geschieht und pro Mitarbeiter an maximal sechsunddreißig Arbeitstagen erfolgt und danach ausgeglichen wird!

00:05:27: Die Löhne für ungelernte Kräfte ohne Berufsausbildung und ohne Anlernzeit Steigen entsprechend des Mindestlohnes an.

00:05:35: In den übrigen Entgeltgruppen legen die Löhne zum ersten Mai, im Jahr und am ersten Januar bis zum ersten Juni, um jeweils drei Prozent zu.

00:05:54: Vollzeitbeschäftigte erhalten mit der Juli-Abrechnung, ein Malzahlung von dreihundert Euro brutto.

00:06:01: Teilzeitbescheftigte erhalten die Leistungen anteilig.

00:06:04: Die Vergütungen für Auszubildende erhöhen sich für alle drei Jahre.

00:06:09: Zum Schluss wichtige Themen.

00:06:11: kurz und knapp Tipps für Reitbeteiligung.

00:06:13: Für Kinder kann eine Reitbeteiligung eine Alternative zum eigenen Pony oder Pferd sein.

00:06:19: Allerdings sollten Eltern vorab einige Dinge für sich und das Kind klären.

00:06:23: Betriebshilfsdienst auf neuen Wegen.

00:06:26: Im vergangenen Jahr sind die Betriebshilfsdienste Borken und A-Haus zum BHD schrägstrich MR Westmünsterland fusioniert, als erstes gemeinsames Projekt übernimmt der BHD – als Betreiber zwei Senioren WG, die gerade in alten Landwirtschaftsgebäuden eines Klosters entstehen und sichert damit seine

00:06:44: Zukunft.".

00:06:45: Highlights von den DLG-Feldtagen.

00:06:48: Die DL G Feldtage in Bernburg boten praxisnah Lösungen für effiziente sowie resiliente Anbausysteme und einige Technikneuheiten.

00:06:56: GFS spürt Kostendruck, die GFS Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung ist zwar über eine Fusion gewachsen bekommt die Marktsituation mit hohen Kosten und niedrigen Erlösen aber voll zu spüren und weist für das Jahr Das war's für heute bei Landwirtschaft in NRW.

00:07:16: Herzlichen Dank fürs Zuhören!

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