Alarm im Schweinesektor / Neue Töne aus Brüssel / Betriebshelferin des Jahres / Waldwege-Konflikte

Shownotes

Unser Agrarbriefing für die Kalenderwoche 29/2026. Die Themen:

  • Alarm im Schweinesektor
  • Neue Töne aus Brüssel
  • Betriebshelferin des Jahres
  • Waldwege-Konflikte

verfasst von Patrick Liste, Chefredakteur beim "Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben", vorgelesen mithilfe von KI.

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00:00:00: Ihr hört Landwirtschaft in NRW, eure wöchentliche Dosis Agrarwissen.

00:00:04: Hier erfahrt ihr in wenigen Minuten was für Landwirte aus NRW in dieser Woche wichtig ist verfasst von Wochenblatt-Chefredakteur Patrick Liste vorgelesen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz.

00:00:15: Diese Woche geht es um den Schweinemarkt neue Töne aus Brüssel Betriebshelferinnen des Jahres und Waldwegekonflikte.

00:00:22: Viele Infos starten wir.

00:00:26: Für Schweinehalter kam es vergangen eine Woche knüppeldick, die Schweinenotierung sank erneut um zehn Cent auf ein Euro vierzig pro Kilogramm.

00:00:34: Der Ferkelpreis sagte nur noch dreißig Euro ab.

00:00:37: womöglich sagen jetzt einige Schweinepreis bei ein Euro Vierzig das gab es früher doch auch schon.

00:00:43: wo ist das Problem?

00:00:44: Die Antwort gibt Annika Frank von der Landwirtschaftskammer NRW.

00:00:48: Ein Schweinepreis, von ein Euro vierzig pro Kilogramm im Jahr zwei Tausendzehn ist nicht dasselbe wie ein Eurovierzig im Jahr zweitausendsechsundzwanzig.

00:00:57: Futter, Energie, Löhne, Baukosten und weitere Kostenblöcke liegen heute deutlich höher!

00:01:04: Die Beraterin hat ausgerechnet die aktuelle Notierung liegt spürbar unter der Vollkostenschwelle.

00:01:10: Mester- und Ferkelerzeuger verlieren derzeit massiv Geld.

00:01:14: Annika Frank macht daher deutlich, es muss bei allen Beteiligten einen Umdenken einsetzen, sonst verlieren wir die Basis für hochwertige Lebensmittel aus eigener Erzeugung.

00:01:24: In dieselbe Kerbe schlägt er westfälisch lippische Landwirtschaftsverband.

00:01:28: Mit jedem Betrieb, der seine Stalltüren endgültig schließt, verliert Deutschland ein Stück Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfungen und ländliche Arbeitsplätze Schreibt ihr in einem Brandbrief.

00:01:39: Der WLV stellt neun konkrete Forderungen an Politikhandel, Schlachtunternehmen und Verbraucher.

00:01:45: Unter anderem das Ende der ruinösen Preispolitik und verbindliches Bekenntnis des Lebensmitteleinzelhandels zur deutschen Schweinehaltung.

00:01:54: Vermutlich nur wenig Gehör bei Schweinehaltern findet daher die neue Nutztierstrategie der EU-Kommission.

00:02:01: Sie enthält neue Vorschriften, die noch relativ unklar sind Einen Gesetzesvorschlag für Schweine zum Übergang von Kastenständen zu Gruppenhaltungssystemen, einen Gesetzesvorschlag für die Haltung von Legehennen und Masthühnern zum schrittweisen Ausstieg aus der Käfig-Haltung.

00:02:17: Zum Ende des Tötens männliche Eintagsküken und zur Einführung neuer Tierwohlindikatoren.

00:02:22: aber das Papier enthält auch ein klares Bekenntnis zur Tierhaltung in der EU.

00:02:27: Die Tierhaltungen ist das Rückgrat der ländlichen Wirtschaft.

00:02:30: heißt es beispielsweise Die EU müsse ein Ort werden, in dem die Tierhaltung nicht bloß überlebt sondern aufblüht.

00:02:39: Wie die EU-Kommission das genau erreichen will bleibt aber offen.

00:02:43: Genau da setzt mein Kollege Konstantin Kokorols in seinem Kommentar an und am Strich setzt die EU Kommission mit ihrer Nutztierstrategie erstmals seit langem wieder einen Ton, mit dem Tierhalter arbeiten können.

00:02:56: Er appelliert an die Brüsseler Institutionen.

00:02:59: Nach dem klaren Bekenntnis muss nun die rasche sowie praxisgerechte Umsetzung folgen, schnell und praktisch kann und muss Eva Kordmann entscheiden.

00:03:09: Sie arbeitet seit rund dreiundzwanzig Jahren beim Betriebshilfsdienst Steinfurt Bentheim.

00:03:13: als Einsatzplanung vermittelt und koordiniert sie Betriebes- und Haushaltshilfen.

00:03:18: Es gibt Fälle, da ruft morgens jemand an und braucht ab Mittagshilfe.

00:03:21: In echten Notfällen geht es sogar noch schneller, sagt sie im Gespräch mit dem Wochenblatt.

00:03:26: Generell benötigt die vierundvierzigjährige gelernte Hauswirtschafterin Feingefühl- und Menschenkenntnis um den richtigen Helfer für den jeweiligen Betrieb zu finden.

00:03:35: Ihre Erfahrung spielt ihr dabei in die Karten!

00:03:38: Heute kenne ich unsere fünfundfünfzig Betriebshelferinnen und Helfer sowie unsere fünfzehn Haushaltshilfen außerdem viele Betriebe in der Region sagte sie, vergangenem Monat stand Eva Kortmann selbst im Fokus.

00:03:52: Der Bundesverband der Maschinenringe hat sie zur Betriebshelferin des Jahres ausgezeichnet.

00:03:58: zum Abschluss gehen wir in den Wald genauer gesagt auf die Waldwege.

00:04:02: Sie gehören nicht nur in NRW zu hoch umkämpften Infrastruktur denn im Alltag prallen verschiedene Interessen aufeinander Mountainbike-Strecke, Reitroute, Arbeitsweg für den Forst und Teil der Lebenswelt von Tieren und Pflanzen.

00:04:18: Genau darin liegt ihre besondere Bedeutung – und ihr Konfliktpotenzial!

00:04:23: Denn Waldwege gehören nicht allen sondern immer jemandem Privatwaldbesitzern, Kommunen, Land oder Bund.

00:04:31: Das allgemeine Betretungsrecht im Bundeswaldgesetz erlaubt das Betreten des Waldes zur Erholung auf eigene Gefahr.

00:04:37: Das NRW-Landesforstgesetz konkretisiert, dass sich jeder im Wald so zu verhalten hat.

00:04:43: Dass die Lebensgemeinschaft Wald – Die Bewirtschaftung des Waldes und die Rechte andere nicht unzumutbar beeinträchtigt werden.

00:04:50: Friedrich Lohn von Wald & Holz NRW arbeitet am Forstamt Gelsenkirchen.

00:04:56: Er kennt etliche Konfliktsituationen aus dem Alltag.

00:04:59: Wanderer und Radfahrer geraten auf engen Wegen aneinander Mountainbiker nutzen nicht freigegebene Wege Spaziergänger empfinden die Holzernte als störend.

00:05:09: Im Gespräch mit dem Wochenblatt ordnet er die Situationen rechtlich ein und gibt Tipps, Konflikte zu vermeiden.

00:05:16: Zusammenfassend bringt er es auf eine einfache Formel – wenn alle Rücksicht aufeinandernehmen bietet der Wald Raum für alle Interessen!

00:05:25: Am Schluss wichtige Infos kurz und knapp.

00:05:27: Prämie zur Existenzgründung.

00:05:29: die landwirtschaftlichen Jugendverbände in NRW begrüßen den Antrag von CDU und Grünen zur Förderung des Generationenwechsels.

00:05:38: Alternativen zu Diesel-Dieselantriebe sind in der Landwirtschaft etabliert und leistungsstark, doch aufgrund der Erderhitzungen und globaler Krisen dürfte es künftig Alternatifen geben – doch welche?

00:05:50: Künstliche Intelligenz gegen Unkräuter im Gemüseanbau?

00:05:54: könnten KI gesteuerte Hacken oder Laser künftig die Unkrautbekämpfung übernehmen?

00:05:59: Rosen klettern in Bäume, wilde Rosen ranken an Obstbäumen bis zu zehn Meter im Poor.

00:06:04: Im libyschen Kalletal hat Eike Stock ein Naturparadies für Tiere und einen Blickfang für Menschen geschaffen.

00:06:11: Das war's wir heute bei Landwirtschaft in NRW.

00:06:14: Herzlichen Dank fürs Zuhören.

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